Ostern an der Elbe

Wir haben es tatsächlich geschafft und am Wochenende unser Meischen vom Umbau/ Kur- Staub befreit, sowie den nötigen Frühlingsputz hinter uns gebracht. Wie immer kam alles auf den Prüfstand: Brauchen wir das,  wurde das letztes Jahr genutzt? Ja, dann bleibts drin, nein, dann fliegt es raus. Jetzt ist alles eingeräumt, die Vorräte sind eingeladen, Klamotten und den Osterhasen eingepackt und es geht los.

Die Trolle haben zum Ostertreffen nach Stove geladen. Auf dem Wohnmobilplatz Stover Strand haben sich diesmal auch 14 Fahrzeuge getroffen. Viele alte Gesichter, viele neue Gesichter mit bekannten oder neuen Fahrzeugen… Genial…

Dieses Jahr haben wir es geschafft, waren schon um 14 Uhr auf der Autobahn und schnurrten gemütlich vor uns hin. Der obligatorische Stau um Köln, Bremen und Hamburg  herum hielt sich in Grenzen, so daß wir abends um 21. Uhr in Stove ankamen. Auf der Kuschelwiese im Windschatten des Fjordliners, Strom und Wasser 5m weiter und das Beste: Die Tobewiese für die Hunde direkt hinterm Bus und das Zelt nur 10m entfernt. Da es Pauls erstes Treffen ist, wollte ich vermeiden, daß er von anderen Campern Mecker bekommt, nur weil er den weiten Weg bis zu einer Wiese noch nicht schafft. Also, perfekt!

Nach großem Hallo und alle Begrüßen fielen Ralf und ich doch zeitig ins Bett. Nach frischer Nacht startete der Freitag mit frischen Brötchen so richtig gemütlich. Urlaub! Ok, das Wetter war nicht das Beste, aber immerhin schien zwischendrin die Sonne, daß man zumindest im Windschatten draußen sitzen und die Seele baumeln lassen konnte. Dazu paßte dann der obligatorische Mädels- Workshop mit Cocktails mixen und probieren… Sehr sehr lecker und sehr sehr schön. Leider keine Bilder, das hab ich vor lauter Probieren glatt vergessen.

 Abends gab es dann noch ein richtig gutes Barbecue, das die Trolle ebenfalls im Vorfeld organisiert hatten. Salate, Beilagen, alles super lecker und sehr reichlich. So wurde es dann inklusiv anschließendem Klönen doch recht spät, bis ich ins Bett bin, war aber wirklich nicht einer der letzten Mohikaner. Der/die Letzten haben Licht und Heizung ausgemacht.

Am Samstag für ein Teil der Truppe mit dem Boot nach Hamburg, Stadtrundfahrt und dann nachmittags wieder nach Hause. Es schneite, graupelte und war so richtig fies kalt. Also habe ich mich durch die Busse geklönt, gelesen und die Seele bei einem leckeren Kaffee baumeln lassen. Trotz der 2 Heizpilze wurde es im Zelt durch den heftigen Wind nicht wirklich warm, sodaß sich das Kaffee-  und Kuchen- Testen doch ziemlich schnell auflöste. Abends haben Ralf und ich uns nicht mehr aus dem Bus gewagt, so kalt und  windig war es. Paul hatte sogar Badeverbot in der Elbe, so frisch war es.

Ostersonntag weckte mich eben dieser Paul schon um halb 6!!!   Und das am Sonntag… Es hilft nix, wat mut, dat mut. Es war trocken und 0 Grad, ergo konnte man schon die ersten Osterhasen um die Busse schleichen sehen… In Meisens Osterhasen- Radar sind einige reingetappt…

 

Pünktlich um 10.15 war Abmarsch zum Osterbrunch im Restaurant des Campingplatzes. Vorher konnten wir sehen, wie der Campingplatz- Osterhase alles für die Ostereiersuche der Kinder vorbereitete.  Der Brunch war wieder einmal sehr gut und lecker, ab 13 Uhr haben wir uns dann selber rausgekehrt.

Blauer Himmel, Sonnenschein und kaum Wind, perfekt für Ostern. Das rief nach Cocktail- Workshop teil 2. Getoppt wurde der Spaß noch von einer Runde Wickinger Schach. Eine mords Gaudi. Als dann 17 von uns ohne Reservierung zum Abendessen ins Restaurant wollten, war die Dame an der Theke entgeistert und sagte, daß wir heute keine Chance auf was zu essen hätten. Naja, also umdisponiert und selber was gezaubert. Danach ins geheizte kuschelig warme Zelt und schwupps war es richtig spät. Beim Klönen verrinnt die Zeit, Wahnsinn…

 

Der Montagmorgen ist irgendwie von Hektik geprägt, man merkt doch die Aufbruchstimmunng. Um die Mittagszeit herum haben Ralf und ich unsere Verabschiedungsrunde absolviert, entsorgt und im Konvoi mit Vesslas, Fjorliners, Birdys und geht es nach einem Tankstop in Winsen auf die A2 fast komplett staufrei gen Heimat.

Nach einem unfreiwilligen Autobahnparkplatzimprovisierworkshop waren wir dann um 0.45 zu Hause. Meise abgestellt, Kühlschrank angelassen und ab ins Bett. Ausgeräumt wird morgen nach der Arbeit.

 

Regina und Dieter gilt unser Dank für die Organisiation, allen Teilnehmer: toll euch alle wiedergesehen, bzw. kennengelernt zu haben, für die Workshopteilnehmer gestern Nachmittag: ein tolles Gefühl, daß jeder hilft so gut er kann und man auch in brenzligen Situationen nicht allein ist.

Veröffentlicht unter Treffen, Unterwegs | 1 Kommentar

Es geht los…..

Unserer Meise haben wir eine Auffrischungs- Kur gegönnt. Nach guten 38 Jahren auf den Straßen unterwegs war das nötig.  Uwe und seine Jungs von www.busumbau.net haben ganze Arbeit geleistet, viel Rost und Gammel an sichtbaren und unsichtbaren Stellen beseitigt, bzw. ganze weggerostete Teile gegen neue getauscht. Der Alufraß rundum wurde gejagt und neue Bleche eingesetzt. Bei der Gelegenheit wurde von WC- Kasetten auf Schwarzwassertank umgerüstet und der 20 Jahre alte Kompressor- Kühlschrank gegen einen Absorber- Kühlschrank getauscht. Vielen Dank und ist echt gut geworden. Großes Lob! Eine neue Teillackierung íst dann die nächste Ausbaustufe.

Am Wochenende wurde die Meise gewienert, eingeräumt und bereits für unser Ostertreffen am Stover Strand alles klar zum Auslaufen gemacht. Nur noch Kühlschrank einräumen und los gehts… Der Countdown läuft…

 

Veröffentlicht unter Allgemein, Dies und Jenes | Hinterlasse einen Kommentar

Nachtrag Weihanchtsfeier in Köln

Am 2. Advent haben Ralf und ich, wie bereits letztes Jahr zur Weihnachtsfeier nach Köln eingeladen.

Um 15 Uhr haben wir uns im Hardrock Cafe getroffen, um den Tag gemütlich miteinander zu beginnen. Nach Jumbo Combo und sonstigen Schweinereien fangen wir gesättigt in die verschiedenen Weihnachtsmärkte ein. Der Engelsmarkt auf dem Neumarkt ist mit der wunderschönen Sternenbeleuchtung mein Lieblingsweihnachtsmarkt. Allerdings wird man, sobald es anfängt dunkel zu werden, von Menschenmassen umgerannt. Merke: Gehe nicht an einem Adventssamstag Abend auf die Kölner Weihnachtsmärkte…. Böse…

Aber nichts desto trotz macht es riesig viel Spaß.

Wer ist denn zur Weihnachtsfeier gekommen: Dieter, Regina ( die Trolle) , Katja und Michi ( Brummi) aus dem hohen Norden, Familie Hasenzahn und Familie Fjordliner, dann Michael ohne Katja, die leider mit Rücken zu Hause bleiben muß ( das Schloss auf Rädern), Inge und Klaus Baubude, Heike und Klaus (Familie Bär), Chris ( Bronath) vom Bodensee mit dem Pokal für die weiteste Anreise, Uli (Harley Charly) und eben Familie Meise.
Mit anderen Worten, eine lustige Truppe und wir hatten alles super viel Spaß.

Um 18 Uhr konnten wir die Keule entern, in der Ralf einen großen Tisch reserviert hatte. Schon da war es äußerst schwierig durch den Barbereich hoch in den 1. Stock zu kommen. Schon eine Stunde später war es kurz vor unmöglich zum Rauchen raus, oder zu den Toiletten runter zu gehen. Alles gerammelt voll…
Um ca. 24 Uhr machen wir uns auf den Weg nach Hause. Habt Dank für den schönen Tag und Abend mit euch allen!!

Die Trolle, Brummi, Harley Charly, der Schlossherr und Bronath machen die Altstadt noch unsicher und fallen dann in ihre Hotelbetten. Wir können uns leider nicht anschließen, da wir gen Osnabrück fahren um unseren kleinen Paul abzuholen.

Heute keine Fotos… leider… gelobe Besserung für die nächste Weihnachtsfeier. Oder bitte nachschauen au Chris´s Seite unter: www.wohnbus.net

Veröffentlicht unter Treffen | 2 Kommentare

Silverstersause auf der Hasenfarm

Es ist frühlingshaft warm, der Wetterbericht verkündet zweistellige Plusgrade. Von Salz auf der Staße, sowie Frost keine Spur…. Was heißt das???? Klaro; Bussi fahren…
Pucki ist ja allseits bekannt, aber unser neuer Mitfahrer Paul ist noch ganz neu: IMG 1155 IMG 1157

Seit 3 Wochen wohnt ein kleine Bernhardiner- Rüde zu uns. Unsere Hedi ist ja Ende November eingeschlafen. Das Körbchen blieb micht lange leer und Paul zog ein. Ich bin gespannt, wie seine erste Bussitour läuft.

Hasenzahns haben zur Silvestersause eingeladen und wir sagen spontan zu. Also Meischen wieder an den Strom gehängt, die Betten bezogen, Heizlüfter angeworfen, damit man sich nichts erfriert und 3 Klappkisten mit dem Nötigsten eingeladen.
Als Essen gibt es Racclett und beim Einkaufen hatten alle irgendwie Hunger… aber dazu später mehr.

Freitag abend geht es bei Dauerregen endlich los. Die Gasheizung brummelt, die Meise springt sofort an. Nach einem Stop in Overath bei Fritz Berger fahren wir auf die A4, dann schaffen wir es vor der Vollsperrung auf die Bundesstraße zu fahren und Dank Ralfs Orientierungssinn kommen wir bei Meinerzhagen auf dei A45. Mit geschlossener Schneedecke und heftigem Schneetreiben. Wahnsinn… und unsere Meise sollte nie Schnee oder Salz zu sehen bekommen. Nix wars. Zum Glück ging der Schnee bald in den üblichen Regen über und um 19.30 trudelten wir bei Familie Fjordliner ein. Pucki und Paul tobten noch kurz über den Hof und dann genossen Ralf und ich einen entspannten Abend bei Tanja, Uwe und Benni.

Samstag nach dem Frühstück machten wir noch einen Abstecher zu Bus- Uwe ( busumbau.net) Mit ihm haben wir einige Arbeiten besprochen. Weiter ging es gemütlich über kleine Landsträßchen gen Hasenfarm. Bevor

wir Hasis auf den Nerv fallen, genehmigen wir uns noch einen Kaffee und die Hunde toben nochmal durch die Felder.

Um 15 Uhr trudeln wir ein und genießen sofort die wahnsinnige Gastfreundschaft von Moni und Hasi.

IMG 1204

 

Kurz nach uns kommen Familie Fjordliners, Familie Vesslar und Familie Volvo, somit sind wir alle komplett.
Nach einer Kaffeepause dürfen wir uns den neuen Bus von Inge und Klaus ansehen, den Vessla. Für die beiden der ideale Bus um die nächsten Jahre die Welt zu entdecken.
IMG 1237

Dann beginnt das Grauen: Die Zutatenberge für das gemeinsame Racclette werden aufgefahren. Wir sind “nur”15 Personen, aber nach dem wir mit Essen fertig sind, könnten sich sicherlich noch einmal 10 Personen sattessen.
IMG 1224 IMG 1211 IMG 1228

Viel schneller als gedacht ist es Mitternacht. Das neue Jahr beginnt standesgemäß mit tollem Feuerwerk ( Danke an Uwe und Rüdiger), Sekt und vielen guten Wünschen.
Pucki und Paul haben ganz entspannt die Knallerei verschlafen, tiefenentspannt eben.
Unseren Klausi haben wir alle noch mit einem Geburtstagsständchen, sowie einem Gutschein von Fritz Berger und einem Schokogebiss überrascht. Ich glaube, er war doch ziemlich gerührt und hatte eine Menge Späßchen.

IMG 1235

Um 2 Uhr verabschieden Ralf und ich uns gen Bett, die anderen folgen um ca. 3 Uhr, habe ich mir sagen lassen. Trotz Regen und lauen Temperature schlafen wir alle richtig lange. Pucki und Paul schlafen auch lange, so daß wir um 10 Uhr gemütlich zum Frühstück zusammenkommen.

Nach Kaffee ( hilfe, schon wieder essen) kredenzt Klausi uns Mädels das nächste lecker Stöffchen. Die 12 Flaschen Sekt mit Geschmack sind irgendwie verdunstet. Inklusive allem Aufräumen, Reste an Essensbergen verteilen und natürlich wieder ausgiebigem Klönschnack sind wir doch den ganzen Vormittag und Mittag beschäftigt.

IMG 1238 IMG 1240 IMG 1243

Um 15 Uhr schaffen wir den Absprung und fahren über die Bundesstraßen gemütlich nach Hause. Der Regen kann nichts an unserer guten Laune und dem guten Start in das neue Jahr ändern.

Liebe Familie Hasenzahn, vielen herzlichen Dank für dies tolle Silvester und liebe Freunde, es hat uns riesigen Spaß gemacht mit euch das neue Jahr gebührend zu begrüßen. Nach so einem Start kann es ja nur genial gut werden.

Veröffentlicht unter Treffen | 3 Kommentare

Tag der offenen Tür bei Niesmann & Bischoff in Polch vom 04.11- 06.11.11

Ein sensationell schönes Wochenende steht vor der Türe und über die www.bus-community.de hat Ralf einen Tread zum Tag der offenen Tür bei Niessmann & Bischoff in Polch entdeckt. Schwupps bescheid gesagt und schon geht es wieder los. Familie Fjordliner ist auf dem Urlaubs- Heimweg und war auch schnell von der Idee begeistert, das sonnige Wochenende in Polch zu verbringen. So treffen wir uns Freitag abend. Wahnsinn, wie viele Fahrzeuge schon eingetrudelt sind, denn wir zählen zu den letzten Ankömmlingen. 95% sind Fahrzeuge aller Jahrgänge von Niessmann & Bischoff. Dennoch gibt es keine doofen Komentare, oder hochgezogene Augenbrauen, als sich eine Meise und ein Fjordliner in die illustre Runde eingereiht haben. Der Fjordliner mit seiner Optik und dem Ausbau ist einer der Hingucker des ganzen Parkplatzes.

Samstag, 5.11, Sonne, unglaublich warm, wir sitzen draußen, ohne Jacke und können es kaum fassen, wie gut es uns geht.
Alle Besucher haben die Möglichkeit, eine Werksführung mitzumachen. Wann hat man sonst schon einmal die Chance, eine komplette Fertigungsstrecke von sehr hochwertig verarbeiten Fahrzeugen anzuschauen. Dennoch wird eine eigene Rüttelstrecke und Dichtigkeitshalle zur Qualitätssicherung unterhalten.

Ein echter Hit ist der Teileflohmarkt, der von den Azubis gemanagt wird. Richtig coole Schnapper können dort gemacht werden. Mit dicken Füßen machen wir ein Päuschen am Bus, bevor es weitergeht zur Firma Goldschmidt und dem großen Zubehör- Handel. Das gesamte Gewerbegebiet hat offen und tolle Aktionen. Wir genießen unseren Kaffee draußen vor den Fahrzeugen, holen uns fast einen Sonnenbrand und genießen unser Leben.

Abends im Festzelt geht es rund. Wir bekommen mit Mühe und Not einen Sitzplatz, mit leckerem Essen und Band. Das Zelt bebt, alle Gäste haben viel Spaß und der absolute Knaller ist das 10 minütige Profi- Feuerwerk.

Niessmann & Bischoff, vielen Dank für den tollen Tag der offenen Türe und sicher werden wir nächstes Jahr wieder kommen.

IMG 1125
Hier sind wir runter gefahen, die Meise ist Offroad tauglich

IMG 1126IMG 1127

IMG 1128IMG 1129

IMG 1130IMG 1131

Veröffentlicht unter Unterwegs | 2 Kommentare

Weilburger Saison Abschluss Treffen oder Selbstausbauer unter sich

Das letzte Wochenende im Oktober ist von Honkong- Joe schon traditionell für das Saison- Abschluss- Treffen in Weilburg reserviert. Mehrere Foren ( www.wohnbusse.eu www.busfreaks.de und ….) sind auf dem schönen Weilburger Stellplatz in der Hainallee vertreten. Besonders schön ist es, daß die Fahrzeuge bunt gemischt stehen und die typische Grüppchenbildung nicht so ausgeprägt ist.

IMG 1096IMG 1095

 

Weilburg empfängt uns Freitag Abend mit einem recht vollen Platz, viele liebe Bekannte, einige neue Bekannte, neue Fahrzeuge. Noch nicht richtig angekommen, sitzen wir schon bei Bärbel und Frank im Bus und testen hervorragende und gute Marillenlikeure. Nein, es liest sich schlimmer als es wirklich war. Wir waren zu Hochzeiten mit 9 Leuten in ihrem Bus und hatten Spaß für mindestens 18. Vielen Dank an euch Beide für den wunderschönen Abend.

Samstag Morgen, Weilburg, Wolken, aber der Jahreszeit entsprechend sehr warm. Sonne laut Wetterbericht im Zulauf!!! Frühstück draußen … Ende Oktober… Unglaublich. Bus- Ralf und Larissa sind schon eingetrudelt, die Fjordliners kommen ein wenig später nach. Jetzt sind die Wohnbus- Leute komplett. Bei dem tollen Wetter wird geklönt, geklönt und geklönt. Einige neue Busse werden vorgeführt, einige Forenmitglieder lernen wir mal persönlich kennen, einige erkunden die wunderschöne Weilburger Altstadt, einige erwandern sich das Lahntal.

IMG 1092IMG 1093
IMG 1099IMG 1100

IMG 1101IMG 1106

So vergeht die Zeit bis Abends sehr schnell. Die Pizzeria Michel Angelo war, wie letztes Jahr der zentrale Anlaufpunkt und sie haben den Ansturm von 40 Personen auch sehr gut gemanagt bekommen. Das Essen war sehr gut, die Wartezeit hielt sich in Grenzen und Spaß hat es uns allen gemacht. Es war so schön und sternenklar, daß sich viele noch um die Feuertonne eingefunden haben.

IMG 1114IMG 1117

Sonntag Morgen, Weilburg, Wolken und zu frisch zum Draußen sitzen. Also haben Ralf und ich kurzerhand Juliner zu uns zum Frühstück eingeladen, da sein Bus momentan noch im Rohbauzustand ist. Wieder haben ein paar neue Forenmitglieder die Gelegenheit genutzt und sich selber ein Bild von den verschiedenen Bussen, den Vor- und Nachteilen und den Fahrern gemacht.

Wir haben uns um die Mittagszeit jedoch verkrümelt, da wir noch eine schöne familiäre Verpflichtung hatten.

An Joe vielen vielen Dank für die Organisation und das kultige Selbstausbauer- Treffen. Wir kommen nächstes Jahr gerne wieder. Sicherlich werden sich nächstes Jahr noch ein paar mehr Fahrzeuge dort einfinden. Platz ist noch genug vorhanden und Weilburg immer eine Reise wert.
Für uns ist es kein Saison- Abschluss- Treffen mehr, da wir ja kein Saisonkennzeichen mehr haben und je nach Wetter noch weiter unser Bussi fahren.

Veröffentlicht unter Treffen | Hinterlasse einen Kommentar

Almabtrieb mal anders…..

Familie Hasenzahn hat dieses Wochenende zum Almabtrieb geladen und es kamen ziemlich viele Busse. Zumindest sahen sie auf dem riesigen Parkplatz nicht zu verloren aus.

Freitag Abend sind wir, um alle Staus drumherum gefahren, endlich bei Hasis eingetrudelt. Jan war mit seiner Neuerwerbung als Überraschungsgast da. Jetzt steht seiner Reise nichts mehr im Weg.

Lauter Premieren an diesem Wochenende:

Grillen in der Halle ( das machte nicht mal rote Augen), Samstags Mädchenprogramm Shopping in Fischers Lagerhaus ( sensationell ergiebig und mal was ganz anderes als in den üblichen Geschäften), Harley Charley bot als Super- Workshop Doppeldeckerfahren an. Klar konnte ich da nicht nein sagen. 12m, 2 Etagen, 3 Achsen,  einen sehr entspannten ehemaligen Fahrlehrer und Besitzer neben dem Fahrer. Besser geht es nicht.

Das ganze Wochenende war Kaiserwetter, mit draußen sitzen, die Seele baumeln lassen, liebe Leute  sehen, klönen, Unfug machen, viel Gelacht, gesehen, angestellt, toll geschlemmt ( selber grillen am Freitag und am Samstag klasse themenbezogenes bayrisches Buffet), eine wahre Kuchenorgie am Samstag und heute, sich nicht verabschieden wollen und so wurde statt der Abfahrt um 13 Uhr eine Abfahrt um 15.30 Uhr.
Ich hab die Meise gemütlich nach Hause gefahren, es macht einfach zu viel Spaß. Ein wenig stockender Verkehr und ganz viel Sonne später sitzen wir erholt und entspannt zu Hause.

Vielen vielen Dank liebe Famile Hasenzahn für die tolle Gastfreundschaft, eure Mühe, die Herzlichkeit, das schöne Wochenende bei euch zu Hause…

Auf geht´s, zum richtigen SAT und Saisonabschluß in Weilburg…
Aber davon ein ander mal mehr…

Veröffentlicht unter Treffen | Hinterlasse einen Kommentar

Herbsturlaub

Der Vorteil, wenn man sich den ganzen Jahresurlaub für die 2. Jahreshälfte aufspart ist, daß man direkt nach 4 Wochen Arbeiten wieder 2 Wochen Urlaub machen kann… Schööönnnnn

Es zieht uns wieder einmal nach Norden, an die See, genauer gesagt, an die Nordsee. Freitag Abend, nachdem alle Arbeit in Wohnung und Büro erledigt ist, geht es endlich los. Die üblichen Ferien-/Feierabendstaus haben sich schon wieder aufgelöst und so trudeln wir für den ersten Stop bei unseren Freunden Familie Fjordliner ein. Eine hervorragende Pizza und eine längere Runde Klönen später fallen wir in unser Meisenbett. Da wir am Samstag noch weiter wollen, müssen wir uns gegen Mittag noch verabschieden, jedoch nicht ohne einen „Workshop“. Name diesesmal: Sternenworkshop       und das Ergebnis sieht wirklich klasse aus. Ein echter neuer Mercedesstern, original, richtig schwer, kein neumodisches Plastikzeugs… Dank Uwes Ausdauer und Ideenreichtum glänzt unsere Meise nun wieder standesgemäß mit ihrem Stern.

Wir bummeln auf der Autobahn entlang und stoppen in Bad Bentheim. Unser neuer Beifahrer, Hedi, fährt das erste Mal mit und so wollen wir ihr für den Anfang nicht so lange Touren zumuten. Schließlich soll ihr Busfahren weiterhin Spaß machen. Bad Bentheim empfängt uns mit strahlendem Sonnenschein, einem schönen Stellplatz mit allem, was man meint, brauchen zu müssen, einem sehr sehr schönen Kurpark, einer beeindruckenden Burg und süßer Altstadt. Ergo machen wir einen Spaziergang durch selbige und testen Hedis Eiscafé- und Stadtbummeltauglichkeit.

Abends bekommen die Hunde sogar noch ein eigenes Hundekino geboten, denn im Kurpark tummeln sich Kaninchen in wahren Horden… und ja, auch Bernhardiner (zumindest unsere Hedi) haben einen Jagdtrieb!

Da ab Sonntag der Platz wegen Aufbau des Oktoberfestes gesperrt wird, waren wir bereits ab 7 Uhr wach und gefrühstückt als die ersten Schausteller fingen an aufzubauen.

Gemütliche bummeln wir die A31 weiter bis zum Ende in Emden. Hier wird, in brütender Hitze, ein Großeinkauf für die nächste Woche getätigt und dann fahren wir nach Emden Knock, wo man direkt auf dem Damm stehen kann, mit freiem Blick auf den Dollart und das Watt. Viel Platz für Hund, Hase und uns. Ganze 2 Tage stehen wir hier, lassen die Seele baumeln, schauen den Schiffen zu, klönen mit den Nachbarn, Hedi geht am liebsten dauernd schwimmen und trocknet dann den Rest des Tages vor dem Auto in der Sonne. Pucki und Hedi gucken Hasen- TV, Ralf repariert unsere Markise und den Ablauf vom Grauwassertank, also Urlaub total.

Mittwoch Nachmittag reißen wir uns los,  fahren gen Oldenburg und übernachten dort auf dem kostenfreien Platz bei einem großen Hymer- Händler. Großzügig angelegter Übernachtungsplatz, 5min weg ist ein schöner Hundespazierweg, also für eine Nacht absolut gut. Ralf kauft noch ein paar Kleinigkeiten, bzw. wir finden für wirklich ganz kleines Geld noch Ersatzteile für unsere alte Heizung. Hat sich doch wieder gelohnt. Nach dem Frühstück geht’s weiter gen Bremen, wo wir durch Zufall einen winzig kleinen Stellplatz, ohne alles, direkt an der Weser. Genialst…. Schiffe gucken, an der Uferpromenade langspazieren, die Sonne genießen. Hierher kommen wir auf jeden Fall wieder.

Nach einem späten Frühstück, 1 Autofrachter, sowie einer „SuperYacht“ geht es Freitag weiter gen Hamburg. Ralf liefert noch ein Paket Fliesen aus und dann fahren wir zum Stover Strand. Ok, das lange Wochenende steht vor der Türe , aber daß es sooo voll ist, wahnsinn. Ähnlich überfüllt wie Ostern, ergattern wir gerade noch den letzten Platz in der 1. Reihe. Da Fjordliners erst planmäßig Samstag Nachmittag zu uns stoßen können, hat Ralf einiges zu tun, den (schon bezahlten) Platz freizuhalten. Aber auch das gelingt und so können wir ein richtig schön gemütliches langes Wochenende, bei sensationell heißem Herbstwetter genießen.

Als Überraschungsgast kommen die Trolle Dieter und Regina zum Kaffeetrinken, abends kommt Karo vorbei. So schön kann ein langes Wochenende in Stove sein. Genialst.  Hedi nutzt das Wasser vor der Türe und geht wieder regelmäßig baden, Pucki liegt lieber faul in der Sonne, wir klönen, verbessern die Welt und genießen einfach mal die Zeit. Samstag Mittag kommen dann die „rasenden“ Fjordliners mit Anhänger (sie waren tatsächlich schneller als ihre Navi- Ankunftszeit). So haben wir das lange Wochenende mit den Dreien rundum genossen. Das Leben ist schön…, noch schöner ist, daß wir ja noch Urlaub haben und so erst am Dienstag mittag wieder aufbrechen. (Früher ging nicht, da unser Hund wieder mal schwimmen war und zumindest ein klein wenig trockenen mußte)

Genau zum Ende des Wochenendes wird das Wetter herbstlich und so bummeln wir, nach einem ausgiebigen Einkauf bei Famila, Geesthacht kleine Sträßchen weiter Richtung Lauenburg, wo wir über die Elbe fahren und in Hohnstorf einen tollen Stellplatz finden. Hier stört uns der Dauerregen nicht. Wir werfen die Heizung an und schauen der Elbe zu. Ein großes Lob an die Gemeinde Hohnstorf, der Platz ist wirklich sehr schön geworden, man ist per Rad schnell über die Elbbrücke in der süßen Altstadt von Lauenburg, hat die Elb-Auen für die Hunde direkt vor der Türe und das Ganze bezahlbar.

Ein toller Sonnenaufgang, ein gemütliches Frühstück im gut geheizten Bus, ein ausgiebiger Hundespaziergang später  ging unsere Bummelfahrt weiter gen Lüneburg. Hier bremsten wir  beim ADAC- Fahrsicherheitszentrum Lüneburg. Wollte ich doch immer mal gerne mit dem Bus ein Fahrtsicherheitstraining absolvieren. Wir konnten einmal PKWs und dann Gemeindefahrzeugen ( Streuwagen, große Traktoren, Müllwagen, etc.) bei den Schleuder- und Wassermanövrierstrecken zusehen. Da habe ich beschlossen, daß wir diese Tortur unserem Oldi ersparen sollten. Das war teilweise schon echt böse… Vielleicht ergibt sich die Gelegenheit ja mal mit einem anderen Fahrzeug…  das herbstliche Wetter hielt an und so fuhren wir gemütlich durch die Lüneburger Heide, mit einigen Stopps, denn stellenweise gab es noch Reste von blühender Heide zu bewundern. Selbst bei dem Schietwetter ist die Landschaft beeindruckend.

Am „Autohof Soltau Süd“  angekommen gönnten wir unserer Meise erst mal eine Wäsche im Truckstop. Tolle Arbeit haben die Jungs dort geleistet. Handwäsche, Maschinenwäsche, Wachsen und das alles mit größter Vorsicht. Sensationell, super Service… und wirklich seinen Preis wert.
Frisch strahlend haben wir uns ein relativ ruhiges Übernachtungsplätzchen gesucht. Zuerst kam Sven mit seiner Kasse und dem frisch abgeholten Wohnwagen für seine Karo an, nach einem weiteren Stündchen hatte sich auch Karo zu uns gestaut. Donnerstags nach Frühstück, Ver- und Entsorgung auf dem CP Südsee trudelten wir als 3. auf „unserem“ Areal auf der Wiese für das SAT ein. Nur Familie Paul war schon da, aber nicht am Bus. Im Laufe des Donnerstag ( es schien ausnahmsweise die Sonne) trudelten noch Rüdiger mit seiner Neuerwerbung, dem großen blauen Bücherbus ein. Seine Petra fährt die Kasse. Ein tolles Bild. Anne und Martin mit ihrem neuen Sprinter  und viele mehr ein. Bei viel Wind, aber ohne Regen erkundeten wir die ersten Flohmarktstände, schauen zu, wie sich der Platz langsam füllt. Mit Petra und Rüdiger verbringen wir einen richtig schönen Abend im Restaurant Bullerby, obwohl wir wegen des Gästeansturms in die Kinderscheune umquartiert wurden. Einfach ankommen und das Wochenende genießen. Der heftige Regenschauer hatte mittlerweile auch aufgehört, sodass wir trockenen Fußes ins Bett fallen konnten. Selbstredend musste die Heizung seit Dienstagabend permanent laufen, da der Herbst mit voller Wucht Einzug gehalten hat.

Im Laufe des Freitags füllt sich der ganze Platz, das Wetter hält, wir können sogar die Stühle noch rausstellen und dem Treiben zusehen. Dank Martin, der den Ordnern vom SAT netterweise einen süßen Fresskorb für ihre Hilfe in den letzten Jahren überreicht hatte, wurde alles, was nach Bus aussah, in unsere wohnbus.eu- Reihen umgeleitet. So ergab sich ein wirklich tolles Bild. 2 Reihen Bus an Bus, nur Selbstausbauten und außergewöhnliche Fahrzeuge. Spätnachmittags gab es wieder das heftige Schietwetter mit Regen und deftig Wind. Zum Glück können wir Petra und Rüdigers „Dicken“ als Partyzelt in Beschlag nehmen und so machen alle es uns dort drin gemütlich.  Nach Suppenbuffet abends fallen Ralf und ich müde und durchgefroren ins Bettchen. Samstagmorgen, toller Sonnenaufgang, aber dann, den ganzen Tag mehr oder weniger heftige Regenschauer. Der Flohmarkt wurde in den Regenpausen mehrfach durchstöbert, der „Dicke“ wurde wieder kräftig besucht und beklönt. Diesen Abend war es wirklich sehr sehr schön, bis um ca 1 Uhr haben fast alle Platz gefunden und über Gott und die Welt diskutiert, gelacht und die gemeinsame Zeit genossen. Sonntagmorgen gab es den ersten Bodenfrost, im Sauerland hatte es in der Nacht schon geschneit, der Hundewassernapf war mit einer Eisschicht überzogen. ABER es schien die Sonne!!!!! Und es war einigermaßen windstill….. So hätte es doch das ganze Wochenende sein können, oder? Nach dem Frühstück reisten die ersten ab, wir haben jedoch mit den üblichen Verdächtigen noch gemütlich in der Sonne gesessen und sind erst so gegen 13-14 Uhr aufgebrochen. Das war sicherlich ein toller Anblick, ein Konvoi von, ich glaube ca 10 Bussen…  Familie Hasenzahn vorweg, dann wir als Bremser  und Richtgeschwindigkeitsgeber hinterher. Ich muss ehrlich sagen, sie haben mir alle sehr sehr leid getan. Unsere max. Durchschnittsgeschwindigkeit auf der Autobahn beträgt 80km/h. Die Biss- Spuren in den Lenkrädern kann ich mir vorstellen, aber dennoch war der Konvoi fast 3 Stunden komplett auf der Bahn unterwegs. Genial und nochmal danke an alle Mitfahrer.

Ein seltenes Bild: 4x O302!!!! Eine tolle Reihe, mit viel Gesicht!

Ein rundum schöner, entspannter und gelungener Herbsturlaub liegt jetzt hinter uns, Hedi hat sich als neuer Mitfahrer sehr gut bewährt  und dennoch freuen wir uns schon auf die nächste Ausfahrt.

Veröffentlicht unter Unterwegs | 2 Kommentare

Norwegen 4

Nach dem Urlaub vom Urlaub fahren wir die Ornewejgen hoch. Schon die ganze Zeit haben wir das Serpentinensträßchen von der anderen Seite des Fjordes beobachtet. Es wurden Wetten angenommen, wie lange ein Womo den Weg rauf oder runter braucht. Nochmal Ver- und Entsorgen und los ging es, den Berg rauf. Schwer schmales Sträßchen, aber das waren unsere Fahrer ja mittlerweile schon gewöhnt.01.0802.0802.08

 

Auf der letzten Kehre der Ornewejgen wurde wieder ein schöner Aussichtspunkt angelegt. Wir waren wieder “Über den Wolken, wo die Freiheit (im urlaub) wohl grenzenlos ist” und sehen unten im Fjord die MSC Orcestra, die Silversea und ein Schiff der Iberia- Rederei bei Anlegemanövern zugesehen. Verdammt eng sah das von oben aus. Aber weiter gings, wir hatten von viel Kilometer vor uns. 3 Täler und 5 hohe Berge später dann die Fähre von Eidsdalen nach Linge. Neben Tanken ging es darum, einen 2. Bus für die Fjordliners anzusehen. Durch Zufall kamen die beiden mit einem deutschen Fahrer eines typisch nordischen Busses ins Gespräch. Vorne Sitzplätze und hinten Fracht-/Kühlraum. Eine Linie wurde eingestellt und vielleicht könne er diesen kaufen. Ansehen alle mal, da der Bus bei uns auf dem Weg lag. Der Typ Bus ist für Uwe schon der Clou, hinten gerade Wände, vorne Wintergarten und Platz… 02.08 02.08 02.08Mal sehen, wie lange Tanja ihren Fjordliner verteidigen kann, bzw. wann ein neues Projekt auf den Hof rollt. Aber “zum Glück” war der Bus so verbraucht, wie seine 1.000.000 km schließen ließen. Es ist halt ein Arbeitsgerät, welches auch in den strengen Wintern, Salz und schlechte Straßen zuverlässig seinen Dienst tun muss.

Weiter über Sjohold und Molde, wieder Fähre, dann die E64 entlang, immer Richtung Eide. In Eide eine “Vollbremsung auf Kreuzung, zurück marsch marsch und auf die Tankstelle rauf. Bus wasche n!!!! Ralf hat sich total amüsiert, mitten im hohen Norden eine Selbst- Waschanlage für Busse. So ein sauberer Bus hat schon was und die Sicht aus sauberen Scheiben, ohne das Tunnel- Tropf- Wasser, schöööön

Frisch und sauber weiter und dann sehen wir sie, die Atlantichavesvejen mit der spektakulären Brücke. Die Wolken heben sich und es wird doch noch sonnig. Und das direkt am Atlantik… tolle Ausblicke. Und überall Parkmöglichkeiten, Haltebuchten, Touristeninfos. Leider ist das Wikingerschiff schon weg, sonst hätten wir hier noch eine Tour über den Fjord gemacht. So beschließen wir uns einen Schlafplatz zu suchen. Nachdem wir die Straße einmal rauf und runter gefahren sind, finden wir, direkt an der Touristeninfo einen Platz für die Nacht. Brav stehen wir am Rand und die wenigen Autos höre ich abends schon nicht mehr. Wir überlegen uns noch die weitere Route, da wir mit der Atlantichavesvejen unseren nördlichsten Wendepunkt erreicht haben.

02.0802.0802.08

02.0802.0802.08

Neuer Tag, schnelles Frühstück und dann ausgedehnte Fotosession. Wir sind früh genug, daß die “anderen Touristen” noch schlafen, die Sonne scheint und so bringt Ralf Tanja, Benni und mich schon mal über die Brücke, wir suchen uns einen schönen hohen Aussichtspunkt und los gehts: Tolle Bilder, Meise u. Fjordliner einzeln, gemeinsam, mit Licht, mit Foto und Video…. Wirklich eine der schönesten Straßen der Welt. Das unterschreibe ich direkt!

03.0803.0803.08

Weiter geht es Richtung Eide, am Kjoltfjord mit den Fischzuchten entlang, in Gjemmes auf die E666, Richtung Hallset, auf die E70, Richtung Opdal. Dort nutzen wir dat Schietwetter und bringen die letzten Norwegischen Kronen unter die Leute, kaufen den typischen karamell- Käse, Käse aus der Tube, Nugatti Air und Crisp, Chips und und und … Wir bleiben auf der E6 Richtung Trondheim und schlagen uns bald auf eine Schotterpiste in die Büsche. So richtig einsam und alleine stehen wir im Wald, ab und an klingeln ein paar Schaafe vorbei. Benni konnte nicht mal TV gucken, solch hohe Bäume. Dafür gab es sooo viele Blaubeeren, die nur auf uns gewartet haben. Der beste Nachtisch aller Zeiten. Ein gemütlicher Abend mit Fotos sortieren, Eindrücke verarbeiten und genießen. Der Regen wiegt uns in den Schlaf.

03.0803.08

Am nächsten Morgen hellt sich das Wetter ein wenig auf, der Regen fällt nur noch spordisch und so machen wir einen Fahrtag draus. Über die E3 Richtung Elverum wo wir hoffen, endlich ein neues Blinkerrelais zu bekommen, was unterwegs ausgefallen ist. Und fahren ohne Blinken ist halt doof. Der Boschdienst vor Ort war sehr freundlich und hilfsbereit, das bestellte Relais soll morgen kommen. Also durften wir am Rand eines Industriegebietes stehen, der Regen… und eine ganze Hecke voll Himbeeren. Nachtisch mit Vanillesauce, perfekt. Allerdings werden die Him- und Blaubeeren von tausenden Mücken tapfer verteidigt. Am nächsen Morgen, um 8 Uhr stehe ich beim Boschdienst und das bestellte Teil paßt leider nicht. Also machen Tanja und Uwe unseren Blinker. Die E20 weiter, Kongvinger unser nächster Stop, Einkaufen und dann nach Magnor über die schwedische Grenze. Man hat, ähnlich wie in Europa, keine Grenze gesehen. Schon irre… und schwups, waren wir wieder in Europa. Wieder ein Fahrtag hinter uns und so suchen wir in Kil auf dem Frykencamping ein Plätzchen für die Nacht. Dauerregen… der Campingplatz- Chef fährt mit uns und zeigt uns den einzig festen Platz. Mitten auf einer Wiese. Wir stehen super ruhig, gerade, und hoffen, daß der Regen aufhört. Auch hier wird man abends von Mücken aufgefressen.

04.0804.0805.08

Am nächsten Morgen war die Welt wieder in Ordnung, und nach der Ver- und Entsorgung geht es den Vännernsee entlang nach Sveafall. Ab und an gibt es mal ganz kurze Ausblicke auf den See, aber meist kann man nicht mal erahnen, daß man direkt an einem der größten Seen Europas entlang fährt. In Sveafall gibt es eine alte Eisenhütte und vorzeitliche Gleschermühlen, sowie verschiedene Künsterlatteliers zu bestaunen. Unser Ziel für heute ist der Götakanal. Hinter einer Schleuse finden wir einen ruhigen Platz direkt am Kanal. Ein Chefplatz… Schiffe gucken, Schleusenbetrieb gucken, Boot- People gucken… das Leben genießen, in der Sonne sitzen und die Seele baumeln lassen.

06.0806.0806.08

06.0806.08

So schön kann Urlaub sein. Danke an Euch lieben Fjordliners für die Tour durch Euer schönes Norwegen. Wir werden 100%ig wieder kommen.

Fortsetzung folgt…

Veröffentlicht unter Unterwegs | Hinterlasse einen Kommentar

Norwegen 3

Am frühen Morgen ist für Pucki und mich die Nacht vorbei und wir bummeln den Skihang hinauf. Erschreckend, wie hoch… und überall süße Ferienhütten.
Nach dem Frühstück fahren wir die letzten 70 Kilometer nach Bergen. Was bei uns im Rheinland in einer Stunde locker erledigt ist, dauert hier in Norwegen dezente 2 Stunden. Der Vorteil ist, daß die Wolken sich auflösten und blauer Himmel mit Sonnenschein versüßte uns die Einfahrt nach Bergen. Die Stadt, in der die Kinder angeblich mit Gummistiefeln geboren werden, empfängt uns mit strahlendem Sonnenschein. Einen offiziellen Wohnmobilstellplatz haben wir nicht gefunden, die Busparkplätze liegen weit außerhalb des Zentrums… und mal eben so parken ist nicht so einfach. Also kurven wir erstmal am Fischmarkt vorbei, kratzen an einer Fußgängerzone, streifen den Kreuzfahrerhafen und finden hinter dem Aquarium am Hafen genügend Platz für unsere Busse. Der Fjordliner steht im Schatten, damit es den beiden Wachhunden nicht warm wird, Pucki erkundet Bergen mit uns. Am Hafenbecken entdecken Tanja und ich ein Mini- Taxiboot, das zwischen dem Fischmarkt und Aquarium pendelt. Für 180 Kronen machen wir eine so eine kleine Bootsfahrt und können die wunderschöne bekannteste Bergen- Ansicht genießen. Bergen ist wirklich so schön, wie man im Fernsehen immer sieht. Die Holzhäuser sind soweit alle renoviert, richtig schöne Souvenierläden sind darin. Kein Chinaramsch, sondern wirklich nur Dinge, die in Norwegen hergestellt wurden. Der Yachthafen ist direkt vor der Türe, bei unserem Glück war auch noch Wochenmarkt. Wäre die Umgebung nicht so nördlich, dann konnte man sich direkt am Mittelmeer fühlen. Wir werden auf jeden Fall diese quirlige Stadt nochmal besuchen, denn viel Zeit haben wir uns nicht gegönnt. Unsere Parktickets liefen nach 3 Stunden ab und es wirklich sehr heiß. Die Bergbahn haben wir auch nicht testen können, da die Schlangen davor extrem lange Wartezeiten verhießen. Also haben wir uns entschlossen mit dem Fährboot wieder zurück zu fahren und nach dem Womoplatz in Bergen zu suchen. Weder per Karte, noch per Navi haben wir ihn gefunden und sind leider so doof gefahren, daß wir auf der Hauptausfallstraße wieder aus Bergen raus kamen. Extrem ärgerlich und schade, aber jetzt nochmal zurück…. Nö, wir kommen ja wieder, also weiter geht’s.

28.0728.0728.0728.07

28.0728.0728.07

 

Wieder gute 40km den gleichen Weg zurück und dann weiter gen Flam auf der E 16 an Seen und Fjorden entlang. Einen Schlafplatz für die Nacht finden wir direkt an einem Wildbach. Romantisch schön gelegener Rastplatz, mit Raufm für Womos, PKW mit Zelt, Wohnwagen, mit Klöchen, mit große Mülltonnen, mit Grillplatz. Alles da, um ein gemütlichen Abend und eine ruhige Nacht zu verbringen.

28.0728.0728.07

Die berühmte kleine Bahnstrecke möchten wir sehen, den Bahnhof, vor dem Kreuzfahrtschiffe anlegen, eine wirklich surreale Vorstellung. Und ja, wieder blauer Himmel und Sonnenschein. Als wir auf dem großen Parkplatz ankommen finden wir noch Platz in der ersten Reihe am Fjord, mit Blick auf die “Saga Peal” und den Bahnhof. Wirklich irre, ein riesiges Schiff liegt vor dem Bahnhof und sehr hohen Bergen. Wir entern Flam und das ganze Örtchen ist miniklein. Ein Supermarkt, Hotel, Restaurant, Bahnhof, Touristeninfo, diverse Touranbieter, ein süßes kostenfreies Museum, viele Souveniershops, einfach Tourismus pur. Aber dennoch mit Charme. Leider sind durch das Kreuzfahrtschiff alle Bahntickets ausverkauft und so besuchen Ralf und ich das kleine Museum, was die Entstehungsgeschichte der Bahn beschreibt.

29.0729.0729.0729.0729.0729.07

29.0729.07

 

28.0728.0728.07

28.07

Tanja, Uwe und Benni haben eine Bustour zu dem Aussichtspunkt des Laerdalfjords entdeckt. Nur kurz Beratschlagen, wenn schon keine Flam- Bahnfahrt, dann doch wenigstens spektakuläre Aussichten. Gesagt, getan und kurz drauf sitzen wir in einem Kleinbus und schrauben uns das Sträßchen hinauf. Es dürfen wohl nur Fahrzeuge bis 6m dort hinauf. Aber das hab ich nicht so genau verstanden. Aber logisch ist es, da das Sträßchen a) extrem schmal und b) sehr steil ist. Gegenverkehr ist heikel. Der Aussichtspunkt ist spektakulär. Ganz klein unten sieht man die doch recht große Fähre als Mini- Spielzeugboot im Fjord fahren.

29.0729.0729.07

Zurück in Flam beschließen wir den Laerdaltunnel noch zu fahren. Der längste Tunnel der Welt, 25km lang, beeindruckend, farblich angelegt, mit 3 großen Domen, die nicht nur blau ausgeleuchtet sind, sondern auch den großen Lkw und Bussen Raum für Pannen oder gar zum Wenden geben. Und es geht die ganze Zeit Bergauf.

29.0729.07

Auf dem Weg dorthin suchen wir uns einen schönen Platz zum Übernachten… doch, wie immer, wenn man sucht, findet man nichts schönes. Also geht es weiter, eine Fähre über den Sogndalsfjord nach Kaupanger.

29.0729.0729.07

Kein schönes Plätzchen, in Sicht, weiter der E5 folgend, durch Berg und Tal, an wunderschönen Fjorden und Seen entlang. Unser Spaßfaktor sinkt und nach einer abenteuerlichen Fahrt auf mini- Sträßchen erinnert sich Uwe an einen Campingplatz vor Skei, direkt am Fjord mit Wohlfühlgarantie. Also in Skei flugs gedreht, zurück zum Kjosnes- Camping. Dort haben wir direkt in der Sonne zwei schöne Plätze bekommen. Blick auf den Fjord und Feierabend. Das Leben ist schön- Und wieder brauchen wir keinen Strom, da die Viktron ihren Dienst verrichtet und die Batterien immer wieder 100% haben und wir keine Chance haben, sie unter 80% zu bekommen. Wir heizen den Grill an, genießen das Leben und ich freue mich, daß nach dem Essen noch Kohle zum wärmen da ist. So ohne Sonne ist es doch recht frisch.

29.0729.0729.07

Hier wäre auch der ein oder andere schöne Chefplatz. Häuschen am Fjord, mit eigener Zufahrt, mit Anleger und Steg vor der Tür.
Nach frischen Brötchen und leckerem Frühstück machen wir uns weiter auf den Weg gen Norden.

Uwe, Tanja und Benni lotsen uns zum Gletscher Bjöstadbreen. Hier kann man mit dem Bus wirklich bis unterhalb des Gletschers fahren. Es erwartet uns ein schönes Cafe´ mit richtig schönem Touristshop. Auf Postkarten kann man sehen, wie weit der Gletscher in den letzten 20 Jahren geschrumpft ist. Ich denke, wir sind in der glücklichen Lage, den Gletscher noch so beeindruckend zu sehen, ob das in den nächsten 5 Jahren noch so ist, wage ich zu bezweifeln… ein tolles Erlebnis. Das wir zu der frühen Uhrzeit nur mit 2 freilaufenden Kühen und einem Reisebus teilen. Und in dem Gelände verläuft sich das sehr schnell.

30.0730.0730.07

Weiter geht es gen Norden, beim Skigebiet Svoda auf 600m Höhe machen wir ein Mittagspäuschen. Ich tobe mit Pucki wieder einmal durch die Torflandschaft und bestaune die vielen Blümchen, Beeren und Miniseen, die direkt unter scheinbar trittfestem Moos liegen. Nasse Füße und ein müder Hund später geht es weiter über Ministräßchen den Nordjöra- Fjord und Faliedfjord entlang nach Stryn wieder ins Gebirge.

30.0730.0730.0730.0730.07

Tunnel und atemberaubende Aussichten begleiten uns. Je höher wir kommen, desto schmaler werden die Pass- Strassen, dunkler und schmaler die Tunnel. Leider wird auch das Wetter schlechter. Wind, dicke Wolken, kalt und richtig ungemütlich ist es. Am Fußes des Dalsnibba machen wir Stop und stöbern durch das Tourist- Shop- Angebot. Uwe hatte eine Eingebung und wir fuhren die Mautstraße hoch auf den Gipfel. Straße ist eine absolute Übertreibung. Schotterpiste trifft es besser. 5km wilde Serpentinen, zum Glück ganz wenig Gegenverkehr und je höher wir kommen, desto sonniger wird es. Schnell sind wir über den Wolken, strahlend blauer Himmel, warme Sonne empfangen uns oben auf dem Gipfelplateau. Hier finden wir die 2 letzten Parkplätze und sind angekommen. Unsere Busse sind bei den ganzen Kreuzfahrt- Touristen, die hier mit Bussen hochgekarrt werden, der absolute Renner. Sicher sind Meise und Fjordliner auf vielen Urlaubsbildern zu sehen. Gerade die älteren Herren haben viel Spaß.

30.0730.0730.07

30.0730.0730.07

30.0730.0730.0730.0730.0730.07

Die Stimmung ist kaum zu beschreiben. Im Prinzip wie im Flieger über den Wolken, nur ohne Flugzeug. Dort oben kann man sich wieder ganz klein und bescheiden fühlen, in Anblick der großartigen, beeindruckenden Natur. Unglaublicher Weise bekamen wir mit unseren 2 Bussen eine Sondergenehmigung, um dort oben auf dem Gipfel zu übernachten. Also umparken, Stühle und Tisch raus, ein gutes Weinchen, der berühmte Fjordliner- Blumenkasten auf die Brüstung und das ist der absolute Chefplatz…

Gerade als Uwe den Grill anwerfen möchte hören wir ein bekanntes Bus- Motorengeräusch und laufen alle hinter die Busse, um den Ankömmling zu sehen und können kaum unseren Augen glauben. Ein rot- weißer O302 kommt den Berg raufgeschnauft. Ein wunderschlnes Auto, wie direkt aus dem Laden. Schnell kommen wir ins Gespräch. Jolanda und Mathe´ sind seit ca. 3 Wochen auf Tour und kommen aus der Gegend, in die wir wollen. Schnell steht der frisch restaurierte Bus neben unseren beiden und wir verbringen einen richtig lustigen Abend. Besonders der Sonnenuntergang, bzw. nicht richtiger Sonnenuntergang ist äußerst beeindruckend. Fast Mitternachtssonne. Wenn es bei den beiden paßt, dann kommen sie auch zum SAT nach Wietzendorf.

31.0730.0730.07

Auf 1.500m Höhe schlafen wir, obwohl es Nachts sehr kalt wird, wie in Abrahams Schoß. Am Sonntag, den 31.7.11 sind wir schon um 9 Uhr abfahrtbereit, lassen die Motoren einigermaßen warmlaufen und fahren vorsichtig die Serpentinen wieder runter. Richtig Glück gehabt, denn wir sind vor dem Reisebus- Auflauf das schmale Sträßchen runter. Rechts entlang folgen wir dem Sträßchen in Richtung Geiranger, direkt runter an den Fjord. Zurück durch die Wolkendecke, Serpentinen runter und schwups sind wird da. Der Campingplatz direkt am Fjord mit Sicht auf die vor Anker liegenden Kreuzfahrtschiffe.

31.0731.0731.07

Gestern hat es laut Campingplatz- Cheffin schwer geregnet, sodaß viele Womos gefahren sind. Wir schweren Fahrzeuge bekommen einen Platz in der 1. Reihe zugewiesen. Perfekt. Wieder ein absoluter Chefplatz. Hier bleiben wir 2 Nächte und machen einen Tag Urlaub vom Urlaub. Die ganzen Eindrücke müssen auch einmal verdaut und sortiert werden, sowie mal Seele baumeln lassen tut auch gut. Das Örtchen Geiranger besteht im Prinzip aus Museum, Hotels, Touristenshops, Café und Campingplatz. Ich kann mir vorstellen, daß es Richtung Herbst/Winter hier in dem schmalen Fjord sehr ungemütlich werden kann. Aber wir haben Glück und es regnet nicht, es gibt jeden Tag neue Kreuzahrtschiffe zu bestaunen und wir haben, gemeinsam mit den Fjordliners viel Spaß. Das Leben ist einfach schön!!

31.0731.0731.0731.0731.0731.0731.07

31.0731.0731.07

Veröffentlicht unter Unterwegs | Hinterlasse einen Kommentar